Faschierter Braten mit Erdäpfelpüree und Champignonsauce

…im Zuge meiner Ausbildung zur veganen Ernährungstrainerin versuche ich weitgehend vegan zu kochen. Allerdings gilt dies derweil nur für mich und nicht für den Rest der Familie. So ergab die Kombination aus Fleisch und veganen Beilagen ein herrliches Gericht laut meinem Mann und eignet sich prima für Menschen, die weniger tierische Produkte verwenden, aber (noch) nicht auf Fleisch verzichten möchten.

Willkommen zurück, liebe Leserinnen und Leser! Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine pflanzliche Ernährung oder möchten die Verwendung tierischer Produkte reduzieren, sei es aus ethischen Gründen, Umweltbewusstsein oder einfach, um ihre kulinarische Vielfalt zu erweitern. Das bedeutet nicht, dass man gänzlich auf traditionelle, herzhafte Fleisch-Gerichte verzichten muss. Heute stelle ich euch ein köstliches Rezept vor, welches ein echter Genuss ist: Faschierter Braten mit Veganem Erdäpfelpüree und veganer brauner Champignonsauce. 

Klassisch, Herzhaft, Unwiderstehlich: Der Perfekte Faschierte Braten

Ein Blick in die Welt der traditionellen österreichischen Küche offenbart viele kulinarische Schätze, und einer der unangefochtenen Klassiker ist der Faschierte Braten. Dieses herzhafte Gericht, auch als Hackbraten bekannt, vereint einfache Zutaten mit einer köstlichen Zubereitung – ein wahres Fest für den Gaumen.

Die Grundlagen: Hochwertiges Hackfleisch

Der Schlüssel zu einem gelungenen Faschierten Braten liegt zweifellos im Hackfleisch. Ob Rind, gemischt mit Schwein, oder sogar eine vegetarische Variante auf Basis von pflanzlichem Hack – die Auswahl ist vielfältig. Die Qualität des Fleisches ist entscheidend, um einen saftigen und aromatischen Braten zu garantieren. Frisch gemahlenes Fleisch vom Metzger eures Vertrauens ist hier die beste Wahl.

Aromen, die Begeistern: Zwiebeln, Knoblauch und mehr

Die aromatische Basis des Faschierten Bratens besteht aus fein gehackten Zwiebeln und Knoblauch. Diese verleihen dem Braten nicht nur Geschmack, sondern sorgen auch für eine saftige Konsistenz. Kombiniert mit gehackten Kräutern wie Petersilie, Thymian und Majoran entfaltet sich eine Geschmacksexplosion, die die Sinne weckt.

Die Bindung: Ei

Damit der Braten seine Form behält und eine perfekte Konsistenz erhält, werden Paniermehl und Ei hinzugefügt. Diese Zutaten sorgen nicht nur für die nötige Bindung, sondern verleihen dem Braten auch eine angenehme Textur.

Zubereitung: Ein Einfaches Meisterwerk

Die Zubereitung des Faschierten Bratens ist erfreulich unkompliziert. Die Zutaten werden sorgfältig miteinander vermengt, der Braten geformt und ab in den Ofen damit. Während er dort langsam vor sich hin brät, entwickeln sich die Aromen zu einer unwiderstehlichen Einheit.

Serviervorschläge: Beilagen nach Wahl

Der Faschierte Braten lässt sich hervorragend mit unterschiedlichen Beilagen kombinieren. Ob klassisch mit Erdäpfelpüree und Gemüse oder modern mit einem frischen Salat – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Fazit: Ein Festmahl für Jedermann

Der Faschierte Braten ist mehr als nur ein Gericht – er ist eine Hommage an die bodenständige österreichische Küche. Seine Einfachheit, gepaart mit der Vielfalt der Aromen, macht ihn zu einem zeitlosen Klassiker, der Generationen begeistert. Probiert es selbst aus und lasst euch von diesem herzhaften Gaumenschmaus verführen!

Veganes Erdäpfelpüree – Cremig und Lecker

Das Erdäpfelpüree, das diesen Faschierten Braten begleitet, wird ohne Milchprodukte zubereitet, aber dennoch unglaublich cremig und geschmacksintensiv. Durch die Zugabe von pflanzlicher Butter, Hafermilch und einer Prise Muskatnuss entsteht eine Beilage, die selbst traditionellen Erdäpfelpüree-Fans das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Vegane braune Champignonsauce – Eine Umami-Bombe

Kein Faschierter Braten ist komplett ohne eine köstliche Sauce. Unsere vegane braune Champignonsauce ist die perfekte Ergänzung. Fein geschnittene Champignons werden in einer würzigen Brühe aus Zwiebeln, Knoblauch, helle Misopaste, veganer Kochcreme und Gemüsebrühe gekocht, bis sie eine reiche und geschmackvolle Sauce bilden. Das Geheimnis liegt in der geduldigen Zubereitung, die den Aromen Zeit gibt, sich zu entfalten.

Zubereitung – Einfach und Delikat

Die Zubereitung der Gerichte ist überraschend einfach. Der Faschierte Braten wird geformt und im Ofen gebacken, während das Erdäpfelpüree auf dem Herd vor sich hin köchelt. Die Braune Champignonsauce wird parallel zubereitet, sodass alles zur gleichen Zeit servierfertig ist.

Fazit – Ein Fest für den Gaumen

Dieses Rezept für Faschierten Braten mit veganem Erdäpfelpüree und veganer brauner Champignonsauce beweist, dass pflanzliche Ernährung keineswegs auf den Verzicht von herzhaften Gerichten hinausläuft. Ganz im Gegenteil, es eröffnet neue Möglichkeiten für kulinarische Kreationen, die nicht nur vegan, sondern auch köstlich sind. Genießt dieses festliche Gericht und lasst euch von der Vielfalt der pflanzlichen Küche überraschen!

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Faschierter Braten mit Erdäpfelpüree und Champignon Sauce

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten
Gericht Hauptgericht
Portionen 3 Portionen

Zutaten
  

Für den Braten:

  • 1 kg Rinderfaschiertes Rinderhack
  • 4 Stk. Zwiebel
  • 3 Stk. Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll Petersilie frisch
  • 3 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 Stk. Ei
  • 80 g Frühstücksspeck
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Oregano getrocknet

Für das vegane Erdäpfel-Püree:

  • 1 kg Püree-Erdäpfel (Kartoffel)
  • 250 ml Hafermilch Barista
  • 25 g Flora-Butter jede vegane Butter möglich
  • 1 TL Salz gerieben
  • 1 Prise Muskatnuss gerieben

Für die Champignon Sauce:

  • 200 g braune Champignons
  • 2 Stk. Zwiebel
  • 2 Stk. Knoblauch
  • 200 ml Rama Kochcreme
  • 1 EL Olivenöl
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • ½ TL Zwiebelpulver
  • 1 TL helle Misopaste
  • 50 ml Gemüsebrühe

Anleitungen
 

Für den Braten:

  • Für den Braten zuerst Zwiebel, Knoblauch schälen und klein hacken, Petersilie waschen, abtropfen lassen und ebenso klein hacken. 1EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel anrösten lassen bis er Farbe genommen hat, danach den Knoblauch sowie die Petersilie hinzufügen und kurz mitrösten lassen. Danach bei Seite stellen.
  • Die Kräuter und Gewürze sowie das rohe Ei in das kalte Faschierte geben. Dann die angebratene Zwiebel-Knoblauch-Petersilien Mischung hinzufügen und alles mit der Hand gut vermischen.
  • 1EL Olivenöl in einer Bratform verteilen. Das Faschierte zu einer ovalen Form formen und in die Form legen. Mit Frühstücksspeck belegen und bei 180° Grad Ober-/Unterhitze backen. Danach rausnehmen und in ca. 1,5cm dicke Scheiben schneiden.

Für das vegane Erdäpfelpüree:

  • Püree-Erdäpfel schälen und in heißem Wasser ca. 15min köcheln lassen, danach abseihen, mit einem Stampfer im Topf fein zerstampfen. Bei mittlerer Hitze mit Hafermilch langsam aufgießen und immer dabei rühren bis die Masse schön cremig geworden ist. Zum Schluss noch Salz, Muskatnuss und vegane Butter hinzufügen und verrühren.

Für die vegane Champignonsauce:

  • Braune Champignons waschen, gut abtropfen lassen und anschließend in kleine Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel hacken. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, zuerst den Zwiebel gut anrösten lassen bis er Farbe nimmt, dann den Knoblauch dazugeben und etwas mitrösten lassen. Danach die Champignons hinzufügen und weiter rösten lassen. In der Zwischenzeit die Misopaste, Gewürze und Kräuter hinzufügen, mit Gemüsebrühe aufgießen und mit Rama Kochcreme verrühren. Je länger es köchelt, desto dicker wird die Sauce.

Viel Spaß beim Nachmachen!