Osterpinze selber machen – traditionelles Ostergebäck für die Feiertage
…in der Welt des Backens gibt es kaum etwas, das so sehr die Sinne erweckt wie der verlockende Duft von frischem Brot, das gerade aus dem Ofen kommt. Und wenn dieses Brot noch dazu mit der knusprigen Textur von Walnüssen und der Tiefe von Sauerteig vereint ist, wird das Erlebnis zu einer wahren Gaumenfreude.
Die Osterpinze ist ein echter Klassiker der österreichischen Osterküche und darf auf vielen Tischen zu Ostern nicht fehlen. Mit ihrem leicht süßen Geschmack, der weichen, luftigen Konsistenz und der typischen Form ist sie ein traditionelles Hefegebäck, das wunderbar zur Osterjause passt. Besonders köstlich schmeckt sie mit Butter, Marmelade oder einfach pur noch leicht lauwarm.
Wenn du Ostergebäck gerne selbst backst, solltest du dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Eine selbst gemachte Osterpinze ist nicht nur herrlich aromatisch, sondern bringt auch ein Stück österreichische Tradition in deine Küche. Mit etwas Zeit für den Germteig gelingt dir ein flaumiges Gebäck, das optisch und geschmacklich perfekt zu Ostern passt.
Du suchst noch mehr Inspiration für die Feiertage? In meiner Kategorie Osterrezepte findest du viele weitere Ideen für die Osterjause, süße Klassiker und kreative Rezepte rund um Ostern.
Tipps für eine besonders flaumige Osterpinze
Eine gute Osterpinze braucht vor allem Zeit. Lass den Teig in Ruhe aufgehen und arbeite nicht mit zu heißer Milch, damit die Germ optimal wirken kann. Für ein feines Aroma sorgen Zitronenschale, Vanillezucker und auf Wunsch ein wenig Rum.
Wenn du eine besonders schöne glänzende Oberfläche möchtest, kannst du die Pinze vor dem Backen zweimal mit der Eigelb-Milch-Mischung bestreichen.
Wenn du zu Ostern auch etwas Selbstgemachtes verschenken möchtest, dann schau dir unbedingt meine Osterpralinen an. Die kleinen süßen Köstlichkeiten sind eine schöne Ergänzung zur Osterpinze und ideal als liebevolles Mitbringsel.
Wozu passt Osterpinze?
Die Osterpinze passt perfekt zu:
- Butter und Marmelade
- Honig
- Osterjause mit Schinken und Eiern
- Kaffee oder Tee am Osterwochenende
- süßem Frühstück an Feiertagen
Zutaten für 2 kleinere oder 1 große Osterpinze
- 500 g Weizenmehl
- 1 Würfel frische Germ oder 1 Päckchen Trockengerm
- 250 ml lauwarme Milch
- 80 g Zucker
- 80 g weiche Butter
- 3 Eigelb
- 1 ganzes Ei
- 1 Prise Salz
- 1 Päckchen Vanillezucker
- abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
- 1 bis 2 Esslöffel Rum, optional
- 1 Eigelb zum Bestreichen
- 1 Esslöffel Milch zum Bestreichen
Zubereitung der Osterpinze
1. Dampfl vorbereiten
Die Germ in der lauwarmen Milch auflösen und mit etwas Zucker sowie 2 Esslöffeln Mehl verrühren. Das Dampfl etwa 10 bis 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis es sichtbar aufgegangen ist.
2. Germteig herstellen
Das restliche Mehl in eine große Schüssel geben. Zucker, Butter, Eigelb, Ei, Salz, Vanillezucker, Zitronenschale und optional Rum hinzufügen. Danach das Dampfl dazugießen und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.
3. Teig gehen lassen
Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 60 bis 90 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
4. Osterpinze formen
Den Teig nochmals kurz durchkneten und zu einer Kugel formen. Entweder eine große Pinze oder zwei kleinere formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Noch einmal zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.
5. Bestreichen und einschneiden
Eigelb und Milch verrühren und die Osterpinze damit bestreichen. Anschließend die Oberfläche mit einer Schere oder einem scharfen Messer kreuzweise beziehungsweise dreifach einschneiden, damit die typische Form entsteht.
6. Backen
Die Osterpinze im vorgeheizten Backofen bei 170 bis 180 Grad Ober- und Unterhitze etwa 25 bis 35 Minuten backen, je nach Größe. Sie sollte schön goldbraun sein. Danach auskühlen lassen.
Neben der klassischen Osterpinze findest du auf meinem Blog noch viele weitere Osterrezepte für die Feiertage. Besonders gut passen dazu auch meine selbst gemachten Osterpralinen, wenn du dein Ostergebäck mit einer feinen süßen Geschenkidee ergänzen möchtest.
FAQ – Häufige Fragen zur Osterpinze
Was ist eine Osterpinze?
Die Osterpinze ist ein traditionelles Ostergebäck aus Österreich. Sie besteht aus einem feinen Germteig, ist leicht süßlich und wird typischerweise mit einem markanten Einschnitt an der Oberseite gebacken.
Warum wird die Osterpinze eingeschnitten?
Der typische Einschnitt sorgt dafür, dass die Osterpinze beim Backen ihre charakteristische Form erhält. Gleichzeitig kann der Teig dadurch schön aufgehen und bekommt sein klassisches Aussehen.
Wie bleibt Osterpinze flaumig?
Damit Osterpinze besonders flaumig wird, sollte der Germteig ausreichend lange gehen. Auch die Verwendung von lauwarmer Milch, Butter und Eigelb trägt zu einer weichen und luftigen Konsistenz bei.
Kann man Osterpinze vorbereiten?
Ja, Osterpinze kann gut vorbereitet werden. Du kannst sie am Vortag backen und luftdicht verpackt aufbewahren. Vor dem Servieren schmeckt sie pur, mit Butter oder mit Marmelade besonders gut.
Wie lange ist Osterpinze haltbar?
Frisch schmeckt Osterpinze am besten. Gut verpackt bleibt sie in der Regel etwa zwei bis drei Tage weich und genießbar. Danach kann sie etwas trockener werden.
Wozu passt Osterpinze?
Osterpinze passt wunderbar zur Osterjause, zum Frühstück oder zum Nachmittagskaffee. Besonders gut schmeckt sie mit Butter, Marmelade, Honig oder auch ganz pur.
Mein Wort zum Schluss
Osterpinze selber machen ist viel einfacher, als es auf den ersten Blick wirkt. Mit diesem Rezept gelingt dir ein traditionelles österreichisches Ostergebäck, das wunderbar flaumig, leicht süß und herrlich festlich ist. Ob für den Osterbrunch, die Osterjause oder als Mitbringsel, eine selbst gebackene Osterpinze ist immer etwas Besonderes.
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