Selbstgemachtes Kebab-Brot mit Pljeskavica

Selbstgemachtes Kebab-Brot mit Pljeskavica, Salat, Tomate, Joghurtsauce und schwarzem Sesam

Selbstgemachtes Kebab-Brot mit saftiger Pljeskavica, knackigem Salat, Tomaten und cremige Joghurtsauce – manchmal braucht es gar nicht viel mehr für richtig gutes Soulfood. Dieses Rezept ist perfekt, wenn du Lust auf herzhaftes Streetfood hast, aber nicht bestellen möchtest, sondern alles frisch und selbstgemacht auf den Tisch bringen willst.

Das Besondere an diesem Rezept ist natürlich das selbstgemachte Kebab-Brot. Es wird aus einem einfachen Hefeteig mit Joghurt zubereitet, dadurch wird es innen schön weich und außen goldbraun. Vor dem Backen werden die Brote mit Ei bestrichen und mit schwarzem Sesam bestreut. Gefüllt mit würziger Pljeskavica wird daraus ein richtig gutes Hauptgericht für die ganze Familie.

Schau dir gerne unser Video an:

Warum du dieses selbstgemachte Kebab-Brot mit Pljeskavica lieben wirst

Dieses Rezept verbindet hausgemachtes Brot mit einem herzhaften Fleischlaibchen im Balkan-Stil. Die Pljeskavica wird schön flach geformt, kräftig angebraten und passt dadurch perfekt in das weiche Brot.

Besonders praktisch ist, dass du viele Komponenten vorbereiten kannst. Den Teig kannst du schon früher ansetzen, die Fleischmasse darf gerne etwas durchziehen und die Sauce lässt sich ebenfalls gut vorbereiten. Danach wird nur noch gebacken, gebraten und gefüllt.

Außerdem kannst du das Kebab-Brot ganz nach deinem Geschmack belegen. Klassisch mit Salat, Tomaten, Zwiebeln und Joghurtsauce oder zusätzlich mit Ajvar, Feta, eingelegten Pfefferoni oder Krautsalat.

Rezeptzeiten

Vorbereitungszeit: ca. 30 Minuten
Gehzeit: ca. 1 Stunde 30 Minuten
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten
Backzeit Kebab-Brot: ca. 10–14 Minuten
Bratzeit Pljeskavica: ca. 8–10 Minuten
Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 30 Minuten

Portionen: ca. 6 gefüllte Kebab-Brote
Schwierigkeit: mittel
Kategorie: Hauptgericht / Rezepte mit Fleisch / Streetfood
Küche: Balkan-inspiriert

Zutaten für ca. 6 Stück

Für das Kebab-Brot

  • 500 g Weizenmehl glatt oder universal
  • 1 Pkg. Trockenhefe oder 20 g frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 ½ TL Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 3 EL Naturjoghurt
  • 2 EL Olivenöl oder neutrales Öl

Zum Bestreichen

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch oder Wasser
  • schwarzer Sesam

Für die Pljeskavica

  • 700 g Faschiertes, gemischt oder Rind
  • 1 kleine Zwiebel, sehr fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst oder fein gehackt
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • ½ TL Paprikapulver scharf oder Chiliflocken nach Geschmack
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Mineralwasser
  • 1 EL Öl für die Pfanne oder den Grill

Für die Füllung

  • Eisbergsalat oder grüner Salat
  • Tomaten in Scheiben
  • Zwiebeln oder rote Zwiebeln in feinen Ringen
  • Joghurtsauce oder Knoblauchsauce
  • Ajvar nach Geschmack
  • optional Feta, Krautsalat oder eingelegte Pfefferoni

Zubereitung

Kebab-Brot vorbereiten

Das lauwarme Wasser mit Zucker und Hefe verrühren und etwa 5 bis 10 Minuten stehen lassen, bis die Hefe leicht zu arbeiten beginnt und sich kleine Bläschen bilden.

Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Das Hefewasser, Naturjoghurt und Öl hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Der Teig sollte weich und elastisch sein, aber nicht stark kleben. Falls er zu trocken wirkt, kannst du noch einen kleinen Schluck Wasser ergänzen. Ist er zu klebrig, gibst du etwas Mehl dazu.

Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

Danach den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 6 gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück rund formen und anschließend mit dem Teigroller zu einem flachen, runden Brot ausrollen. Die Fladen sollten etwa 1 bis 1,5 cm dick sein.

Die geformten Brote auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals 20 bis 30 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eigelb mit Milch oder Wasser verrühren und die Brote damit bestreichen. Anschließend mit schwarzem Sesam bestreuen.

Die Kebab-Brote im vorgeheizten Ofen etwa 10 bis 14 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Nach dem Backen mit einem sauberen Stofftuch oder Küchentuch abdecken und langsam abkühlen lassen. So bleiben sie schön weich und lassen sich später besser füllen.

Pljeskavica zubereiten

Das Faschierte in eine Schüssel geben. Zwiebel, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Senf und Mineralwasser hinzufügen.

Alles gründlich verkneten, bis die Fleischmasse gut bindet. Das ist wichtig, damit die Pljeskavica beim Braten schön zusammenhält. Wer Zeit hat, kann die Masse abgedeckt noch 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

Aus der Masse 6 große, flache Laibchen formen. Sie dürfen ruhig etwas größer als klassische Burger-Patties sein, da sie beim Braten etwas zusammenziehen.

Eine Pfanne, Grillpfanne oder Grillplatte erhitzen und mit etwas Öl bepinseln. Die Pljeskavica von beiden Seiten kräftig anbraten, bis sie schön gebräunt und innen durchgegart sind. Je nach Dicke dauert das etwa 4 bis 5 Minuten pro Seite.

Kebab-Brote füllen

Die fertig gebackenen Kebab-Brote seitlich einschneiden, aber nicht ganz durchschneiden. So entsteht eine Tasche, die sich gut befüllen lässt.

Das Brot nach Wunsch mit Ajvar oder Joghurtsauce bestreichen. Dann Salat, Tomaten und Zwiebeln hineingeben. Die heiße Pljeskavica darauflegen und mit weiterer Sauce verfeinern.

Am besten sofort servieren, solange die Pljeskavica noch warm ist und das Brot schön weich bleibt.

Tipps für besonders gutes Kebab-Brot

Der Teig sollte weich sein, aber nicht komplett an den Händen kleben. Ein bisschen weicher Hefeteig ergibt später meist auch ein weicheres Brot.

Lass die Brote nach dem Formen unbedingt noch einmal ruhen. Dadurch werden sie luftiger und gehen beim Backen schöner auf.

Nach dem Backen ist das Abdecken mit einem sauberen Küchentuch besonders wichtig. Dadurch kühlen die Brote langsam ab und werden nicht trocken oder hart.

Welche Sauce passt dazu?

Sehr gut passt eine einfache Joghurtsauce mit Knoblauch, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und frischen Kräutern. Auch Ajvar passt wunderbar zur Pljeskavica und bringt eine würzige, leicht süßliche Paprikanote ins Brot.

Wenn du es besonders cremig magst, kannst du Joghurtsauce und Ajvar kombinieren. Das schmeckt richtig gut zum herzhaften Fleisch und zum weichen Brot.

Was passt als Beilage dazu?

Zu selbstgemachtem Kebab-Brot mit Pljeskavica passen Pommes aus dem Airfryer, Ofenkartoffeln, Krautsalat oder ein einfacher Tomaten-Gurken-Salat. Auch eingelegte Pfefferoni oder gegrilltes Gemüse machen sich sehr gut dazu.

Wenn du das Gericht etwas leichter servieren möchtest, reicht auch ein großer gemischter Salat als Beilage.

Mein Fazit

Selbstgemachtes Kebab-Brot mit Pljeskavica ist ein herrlich herzhaftes Rezept für alle, die Streetfood zuhause lieben. Das Brot ist weich und fluffig, die Pljeskavica würzig und saftig, und mit frischem Gemüse sowie cremiger Sauce wird daraus ein richtig gutes Wohlfühlgericht.

Es braucht zwar etwas Zeit wegen der Gehzeit des Teiges, aber der Aufwand lohnt sich. Vor allem, wenn das goldbraune Brot frisch aus dem Ofen kommt und anschließend mit saftiger Pljeskavica gefüllt wird – dann schmeckt es einfach nach hausgemachtem Genuss.

FAQ – Häufige Fragen zu Selbstgemachtes Kebab-Brot mit Pljeskavica

Kann ich das Kebab-Brot vorbereiten?

Ja, das Kebab-Brot lässt sich gut vorbereiten. Du kannst die Brote am selben Tag backen und nach dem Auskühlen in einem sauberen Tuch oder luftdicht verpackt aufbewahren. Kurz vor dem Füllen kannst du sie noch einmal kurz im Ofen oder Toaster erwärmen.

Warum kommt Joghurt in den Teig?

Der Joghurt macht den Teig weicher und sorgt dafür, dass das Kebab-Brot innen schön fluffig bleibt. Dadurch lässt es sich später auch besser einschneiden und füllen.

Kann ich frische Hefe statt Trockenhefe verwenden?

Ja, du kannst statt einer Packung Trockenhefe etwa 20 g frische Hefe verwenden. Diese einfach im lauwarmen Wasser mit Zucker auflösen und kurz stehen lassen, bevor du sie zum Mehl gibst.

Wie bleibt das Kebab-Brot nach dem Backen weich?

Am besten deckst du die frisch gebackenen Brote direkt nach dem Backen mit einem sauberen Stofftuch oder Küchentuch ab. So kühlen sie langsam aus und bleiben weicher.

Kann ich die Pljeskavica auch grillen?

Ja, die Pljeskavica eignet sich sehr gut für den Grill. Wichtig ist, dass die Laibchen nicht zu dick geformt werden und der Grill gut vorgeheizt ist. So bekommen sie schöne Röstaromen und bleiben innen saftig.

Welche Sauce passt zu Kebab-Brot mit Pljeskavica?

Sehr gut passt eine Joghurt-Knoblauch-Sauce mit etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Kräutern. Auch Ajvar schmeckt wunderbar dazu und bringt eine würzige Paprikanote ins Brot.

Kann ich das Rezept auch ohne Pljeskavica machen?

Ja, du kannst das selbstgemachte Kebab-Brot auch mit gegrilltem Hähnchen, Gemüse, Falafel, Feta, Halloumi oder klassischen Kebab-Zutaten füllen.

Kann man Kebab-Brot einfrieren?

Ja, die fertig gebackenen und ausgekühlten Kebab-Brote lassen sich gut einfrieren. Am besten einzeln verpacken und bei Bedarf auftauen lassen. Danach kurz aufbacken, damit sie wieder weich und frisch schmecken.

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Gericht Brot und Gebäck
Küche Österreich

Zutaten
  

  • 430 ml Wasser lauwarm
  • 15 g Hefe
  • 750 g Bio Weizenmehl
  • 3 TL Salz fein gerieben

Anleitungen
 

  • Wasser und Hefe in einer Schüssel etwa 2 Minuten lang miteinander verrühren, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat. Anschließend Mehl und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig einige Minuten bearbeiten, bis er eine geschmeidige Konsistenz erreicht.
    Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben, mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort – idealerweise bei etwa 30 Grad – für 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
    Danach den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und etwa 2 bis 3 Mal falten. Anschließend zu einer großen Kugel formen und wieder in die Schüssel zurücklegen. Erneut abdecken und für weitere 30 Minuten warm gehen lassen.
    Im nächsten Schritt den Teig nochmals 5 bis 6 Mal falten, anschließend zu einem Laib formen und in eine bemehlte Backform mit Deckel legen.
    Die Form in den nicht vorgeheizten Backofen auf die unterste Schiene stellen und bei 240 Grad Ober- und Unterhitze etwa 60 Minuten backen.
    Nach der Backzeit den Deckel entfernen, die vorbereitete Käse-Thymian-Mischung auf dem Brot verteilen und das Brot weitere 5 bis 10 Minuten fertig backen, bis die Oberfläche eine schöne goldbraune Kruste entwickelt hat.
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