Knödelrezepte – süß, herzhaft und typisch österreichisch
Flaumige Topfenknödel, klassische Erdäpfelknödel, Serviettenknödel und viele weitere Ideen
Von Dani | einfach nachgekocht | Entdecke Knödelrezepte für jeden Geschmack
Knödelrezepte gehören für mich zu den schönsten Seiten der österreichischen Küche. Sie können flaumig und süß, herzhaft und sättigend oder wunderbar saucenfreundlich sein. Manche erinnern an Sonntagsessen bei der Familie, andere an eine gemütliche Berghütte oder an den Duft von Butterbröseln, der durch die Küche zieht.
In dieser Kategorie findest du meine süßen und herzhaften Knödelrezepte zum einfachen Nachkochen. Vom klassischen Erdäpfelknödel über Serviettenknödel als Beilage bis zu kreativ gefüllten Topfenknödeln ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Erdäpfelknödel
Erdäpfelknödel sind eine traditionelle österreichische Beilage aus Kartoffelteig und passen perfekt zu Braten, Gulasch, Kraut und Saucengerichten.
Topfenknödel mit Schoko-Marshmallow-Füllung
Diese flaumigen Topfenknödel überraschen mit einer zartschmelzenden Füllung aus dunkler Schokolade und Marshmallow. Umhüllt von goldbraunen Butterbröseln werden sie zu einem besonderen Dessert für kleine und große Naschkatzen.
Schopfbraten Rezept mit Serviettenknödel und Erdäpfelsalat
Dieser Schopfbraten mit Serviettenknödel und Erdäpfelsalat ist ein herzhaftes Rezept der österreichischen Hausmannskost. Saftiger Schweinsbraten vom Schopf, flaumige Serviettenknödel und klassischer Erdäpfelsalat machen dieses Gericht perfekt für Sonntage, Feiertage und Familienessen.
Warum wir Knödel so lieben
Knödel sind unglaublich vielseitig. Sie können als Beilage zu Braten und Schmorgerichten, als herzhafte Hauptspeise oder als süße Mehlspeise serviert werden.
Knödel sind außerdem:
- sättigend und familienfreundlich
- ideal für österreichische Hausmannskost
- vielseitig bei Teig und Füllung
- gut vorzubereiten
- teilweise zum Einfrieren geeignet
- perfekt für Gerichte mit viel Sauce
- sowohl süß als auch herzhaft ein Genuss
Was sind Knödel?
Knödel sind meist rund oder länglich geformte Speisen, die je nach Rezept aus Kartoffeln, Brot, Topfen, Mehl, Grieß oder anderen Zutaten bestehen. Sie werden überwiegend in Wasser gegart, können aber auch gedämpft, gebacken oder anschließend in Butter angebraten werden.
In Österreich wird der Begriff „Knödel“ verwendet, während man in vielen Teilen Deutschlands häufig von „Klößen“ spricht. Welche Bezeichnung verwendet wird, hängt hauptsächlich von der Region ab.
Süße Knödelrezepte
Süße Knödel gehören zu den beliebtesten österreichischen Mehlspeisen. Besonders bekannt sind Marillenknödel, Zwetschkenknödel und Topfenknödel. Sie werden häufig in goldbraunen Butterbröseln gewälzt und mit Staubzucker serviert.
Topfenknödel mit Schoko-Marshmallow-Füllung
Meine Topfenknödel mit Schoko-Marshmallow-Füllung sind eine verspielte Variante des österreichischen Klassikers. Der flaumige Topfenteig umschließt einen weichen Kern aus dunkler Schokolade und Marshmallow. Dazu kommen knusprige Butterbrösel und etwas Staubzucker.
Die Knödel schmecken als Dessert, süße Hauptspeise oder besondere Überraschung für Kinder und Gäste.
Herzhafte Knödelrezepte
Herzhafte Knödel sind aus der österreichischen Hausmannskost kaum wegzudenken. Sie nehmen kräftige Saucen wunderbar auf und passen zu Braten, Gulasch, Kraut, Pilzgerichten und vielen traditionellen Sonntagsessen.
Erdäpfelknödel
Meine klassischen Erdäpfelknödel werden aus Kartoffeln, Mehl, Grieß und Ei zubereitet. Sie sind außen formstabil, innen angenehm weich und eine wunderbare Beilage zu Braten, Gulasch oder geschmortem Kraut.
Gerade bei Gerichten mit viel Sauce zeigen Erdäpfelknödel, warum einfache österreichische Küche so gut schmecken kann.
Erdäpfelknödel zum Festtagsessen
Knödel sind auch zu besonderen Anlässen eine wunderbare Beilage. Meine gefüllte Gans mit Rotkraut und Erdäpfelknödeln ist ein klassisches Festtagsgericht, bei dem knusprige Gänsehaut, würziges Rotkraut und flaumige Knödel zusammenkommen.
Serviettenknödel
Serviettenknödel werden nicht einzeln rund geformt, sondern als längliche Rolle gegart und danach in Scheiben geschnitten. Sie passen besonders gut zu Braten und cremigen Saucen.
Bei meinem Schopfbraten mit Serviettenknödel und Erdäpfelsalat saugen die Knödelscheiben die kräftige Bratensauce wunderbar auf. Das macht das Gericht zu echter österreichischer Wohlfühlküche.
Welche Knödelarten gibt es?
Erdäpfelknödel
Erdäpfelknödel werden aus gekochten Kartoffeln, Mehl, Grieß oder Stärke hergestellt. Sie passen besonders gut zu Braten, Gulasch und Krautgerichten.
Semmelknödel
Semmelknödel bestehen hauptsächlich aus altbackenen Semmeln, Milch, Eiern und Gewürzen. Sie sind eine ideale Beilage zu Pilzsauce, Gulasch oder Schweinsbraten.
Serviettenknödel
Serviettenknödel basieren ebenfalls auf einer Brotmasse. Der Teig wird als Rolle gegart und anschließend in Scheiben geschnitten.
Topfenknödel
Topfenknödel erhalten durch Topfen und Grieß ihre flaumige Konsistenz. Sie können ungefüllt oder mit Schokolade, Nougat beziehungsweise Früchten gefüllt werden.
Fruchtknödel
Marillenknödel und Zwetschkenknödel werden mit ganzen Früchten gefüllt. Je nach Rezept besteht der Teig aus Topfen, Erdäpfeln oder Brandteig.
Gefüllte herzhafte Knödel
Herzhafte Knödel können beispielsweise mit Fleisch, Grammeln, Pilzen, Spinat oder Käse gefüllt werden. Sie werden häufig mit Kraut, Salat oder zerlassener Butter serviert.
Welcher Knödel passt zu welchem Gericht?
- Erdäpfelknödel: zu Braten, Gulasch, Wild und Rotkraut
- Semmelknödel: zu Pilzsauce, Rahmgerichten und Schweinsbraten
- Serviettenknödel: zu Bratensauce, Ente, Gans und Schmorgerichten
- Topfenknödel: als süße Hauptspeise oder Dessert
- Fruchtknödel: mit Butterbröseln, Staubzucker oder Fruchtsauce
- Gefüllte herzhafte Knödel: mit Kraut, Salat oder brauner Butter
Danis Tipps für gelungene Knödel
Teig ruhen lassen
Viele Knödelteige benötigen eine Ruhezeit. Währenddessen nehmen Grieß, Mehl oder Brot die Flüssigkeit auf und die Masse wird besser formbar.
Einen Probeknödel kochen
Wenn du dir bei der Konsistenz unsicher bist, gare zuerst einen einzelnen Knödel. Zerfällt er, benötigt der Teig meist etwas mehr Bindung oder zusätzliche Ruhezeit.
Wasser nur sanft sieden lassen
Knödel sollten nicht in stark sprudelndem Wasser gekocht werden. Das kann dazu führen, dass sie aufreißen oder ihre Form verlieren.
Gleichmäßig formen
Knödel mit ähnlicher Größe garen gleichmäßig. Feuchte Hände erleichtern das Formen vieler Teigarten.
Nicht zu viel Mehl verwenden
Zu viel Mehl macht Knödel häufig fest und trocken. Gib zusätzliche Bindung deshalb immer nur vorsichtig zum Teig.
Knödel vorbereiten und aufbewahren
Viele Knödelmassen lassen sich einige Stunden im Voraus zubereiten und gut abgedeckt im Kühlschrank lagern. Besonders bei Topfen- und Semmelknödeln sollte die Masse jedoch nicht mehrere Tage stehen.
Gekochte herzhafte Knödel halten sich in einem gut verschlossenen Behälter ungefähr zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Süße Topfenknödel sollten innerhalb von zwei Tagen gegessen werden.
Bewahre Saucen, Butterbrösel und Knödel nach Möglichkeit getrennt voneinander auf.
Kann man Knödel einfrieren?
Viele Knödel lassen sich gut einfrieren. Je nach Teig können sie roh oder bereits gegart eingefroren werden.
Erdäpfel- und Topfenknödel am besten zunächst einzeln auf einem Brett vorfrieren und anschließend in einen Gefrierbehälter geben. Gefrorene Knödel können häufig direkt in sanft siedendem Wasser gegart werden.
Serviettenknödel lassen sich fertig gegart und in Scheiben geschnitten einfrieren. Dadurch können später genau so viele Scheiben entnommen werden, wie gerade benötigt werden.
Knödel richtig aufwärmen
Knödel bleiben besonders saftig, wenn sie über Dampf erwärmt werden. Alternativ kannst du sie abgedeckt bei mittlerer Leistung in der Mikrowelle erhitzen.
Servietten- und Semmelknödelscheiben schmecken auch hervorragend, wenn sie am nächsten Tag in etwas Butter goldbraun angebraten werden.
Noch mehr österreichische Rezeptideen
Wenn du traditionelle Gerichte liebst, stöbere auch durch meine österreichische Hausmannskost. Dort findest du Braten, Beilagen, Suppen und viele weitere Rezepte, die nach gemütlicher Küche und gemeinsamen Familienessen schmecken.
Süße Knödel passen außerdem wunderbar in meine Sammlung österreichischer Mehlspeisen.
Mehr Ideen mit Erdäpfeln findest du bei meinen Kartoffelgerichten. Für weitere klassische Beilagen kannst du auch meine Kategorie Gemüse und Beilagen besuchen.
Mein Fazit
Knödelrezepte zeigen, wie abwechslungsreich österreichische Küche sein kann. Ob flaumig und süß, herzhaft gefüllt oder als klassische Beilage zu Braten und Sauce – Knödel sorgen immer für ein Stück Gemütlichkeit auf dem Teller.
Diese Kategorie wird laufend um neue süße und herzhafte Knödelrezepte erweitert. So findest du hier nach und nach noch mehr traditionelle Klassiker, kreative Füllungen und praktische Tipps für perfekt gelungene Knödel.
FAQ – Häufige Fragen zu Knödelrezepten
Was ist der Unterschied zwischen Knödeln und Klößen?
Knödel und Klöße bezeichnen weitgehend dieselbe Speise. „Knödel“ wird vor allem in Österreich, Bayern und Südtirol verwendet, während in anderen Teilen Deutschlands häufiger von „Klößen“ gesprochen wird.
Warum zerfallen Knödel beim Kochen?
Knödel können zerfallen, wenn der Teig zu feucht ist, nicht ausreichend gerastet hat oder das Wasser zu stark kocht. Ein Probeknödel hilft dabei, die Konsistenz vor dem Garen der gesamten Menge zu prüfen.
Warum werden Knödel zu fest?
Zu viel Mehl oder Grieß kann Knödel fest machen. Auch langes Kneten oder eine zu lange Garzeit können die Konsistenz beeinträchtigen.
Kann man Knödel vorbereiten?
Ja, viele Knödelmassen lassen sich einige Stunden im Voraus zubereiten. Der Teig sollte gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Kann man Knödel einfrieren?
Viele Knödelarten können roh oder gekocht eingefroren werden. Welche Methode sich am besten eignet, hängt vom jeweiligen Teig ab.
Wie wärmt man Knödel am besten auf?
Knödel werden besonders schonend über Dampf aufgewärmt. Servietten- und Semmelknödel können zusätzlich in Scheiben geschnitten und in Butter angebraten werden.
Welche Knödel passen zu Braten?
Zu Braten passen besonders Erdäpfelknödel, Semmelknödel und Serviettenknödel. Sie nehmen die Bratensauce gut auf und ergänzen kräftige Fleischgerichte.
Welche süßen Knödel gibt es?
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