Bratwürstel mit Sauerkraut
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Einfach und herzhaft
Von Dani | einfach nachgekocht | Bewerte das Rezept gerne unten mit Sternen
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Knusprig gebratene Würstel, würziges Sauerkraut und der feine Duft von Kümmel und Lorbeer: Bratwürstel mit Sauerkraut sind genau das richtige Essen, wenn du Lust auf unkomplizierte Hausmannskost hast. Das Gericht wärmt wunderbar, macht angenehm satt und steht ohne großen Aufwand auf dem Tisch.
Damit das Sauerkraut nicht zu sauer schmeckt, verfeinere ich es mit Zwiebel, geriebenem Apfel und einer kleinen Prise Zucker. Der Apfel bringt eine natürliche Süße mit und passt geschmacklich hervorragend zum würzigen Kraut. Dazu kommen goldbraun gebratene Bratwürstel, die außen leicht knusprig und innen schön saftig bleiben.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
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Bratwürstel mit Sauerkraut sind nicht nur richtig herzhaft, sondern auch wunderbar alltagstauglich. Das Gericht eignet sich für ein schnelles Mittagessen ebenso wie für ein gemütliches Abendessen mit der Familie.
- einfach und unkompliziert zubereitet
- in etwa 35 Minuten fertig
- wunderbar würzig und herzhaft
- gut vorzubereiten
- mit unterschiedlichen Beilagen kombinierbar
- ideal für kalte Herbst- und Wintertage
- ein echter Klassiker der österreichischen Hausmannskost
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Bratwürstel und Sauerkraut – eine herzhafte Kombination
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Die kräftigen Röstaromen der Bratwürstel harmonieren besonders gut mit der feinen Säure des Sauerkrauts. Durch Zwiebel, Apfel, Kümmel, Wacholder und Lorbeer bekommt das Kraut einen runden, ausgewogenen Geschmack.
Sauerkraut wird aus fein geschnittenem Weißkraut hergestellt, das durch Milchsäuregärung haltbar gemacht wird. Dabei entstehen die typische Säure und das unverwechselbare Aroma. Wenn du mehr über diese traditionelle Methode erfahren möchtest, findest du in meiner Kategorie Lebensmittel fermentieren praktische Tipps, einfache Anleitungen und passende Rezepte zum Ausprobieren.
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Lebensmittel fermentieren
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Welches Sauerkraut eignet sich für das Rezept?
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Du kannst frisches Sauerkraut aus dem Kühlregal oder abgepacktes Sauerkraut aus dem Glas beziehungsweise Beutel verwenden. Naturbelassenes Sauerkraut lässt sich besonders gut selbst würzen.
Probiere das Kraut am besten vor der Zubereitung. Schmeckt es sehr sauer, kannst du es kurz abtropfen lassen oder mit wenig kaltem Wasser abspülen. Dabei geht allerdings auch ein Teil des typischen Sauerkrautaromas verloren.
Ist das Sauerkraut nur leicht säuerlich, brauchst du es nicht abzuspülen. Geriebener Apfel, eine kleine Prise Zucker und etwas Gemüsebrühe reichen meistens aus, um die Säure auszugleichen.
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Sauerkraut einfach selber machen
Du möchtest dein Sauerkraut nicht fertig kaufen?
Mit Weißkraut, Salz und etwas Geduld kannst du es ganz einfach selbst fermentieren. In meinem Sauerkraut-Rezept zeige ich dir Schritt für Schritt, wie der beliebte Klassiker gelingt und worauf du bei der Zubereitung achten solltest.
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So wird das Sauerkraut besonders aromatisch
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Zuerst wird die fein geschnittene Zwiebel in Butter angeschwitzt. Sie sollte dabei glasig werden, aber nicht zu dunkel braten. Anschließend kommt der geriebene Apfel dazu.
Das Sauerkraut wird mit Gemüsebrühe, Lorbeer, Kümmel und Wacholderbeeren ergänzt und darf anschließend langsam köcheln. Dadurch verbinden sich die Aromen und das Kraut wird angenehm weich.
Würze das Sauerkraut erst am Ende mit Salz. Sauerkraut und Gemüsebrühe enthalten häufig bereits relativ viel Salz, sodass zusätzliches Salz möglicherweise gar nicht mehr notwendig ist.
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So gelingen saftige Bratwürstel
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Brate die Würstel bei mittlerer Hitze und wende sie regelmäßig. Bei zu hoher Temperatur werden sie außen schnell dunkel, während sie innen noch nicht ausreichend erhitzt sind.
Stich die Bratwürstel während des Bratens nicht mit einer Gabel ein. Sonst tritt der Fleischsaft aus und die Würstel können trocken werden. Verwende zum Wenden lieber eine Küchenzange oder einen Pfannenwender.
Rohe Bratwürstel müssen vollständig durchgegart werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt für Fleisch eine Kerntemperatur von mindestens 70 °C für zwei Minuten. Vorgegarte Bratwürstel müssen nach Packungsanleitung vollständig erhitzt werden.
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Was passt zu Bratwürsteln mit Sauerkraut?
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Das Gericht schmeckt bereits ohne zusätzliche Beilage, lässt sich aber sehr gut ergänzen. Besonders gut passen:
- cremiges Erdäpfelpüree
- Petersilienkartoffeln
- knusprige Bratkartoffeln
- Bauernbrot oder frische Semmeln
- mittelscharfer oder süßer Senf
- geröstete Zwiebeln
Mit Erdäpfelpüree wird das Gericht besonders cremig und sättigend. Wenn es schnell gehen soll, reichen frisches Bauernbrot und etwas Senf vollkommen aus.
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Mögliche Abwandlungen
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Sauerkraut mit Speck
Brate etwa 80 g Speckwürfel gemeinsam mit der Zwiebel an. Durch den Speck bekommt das Sauerkraut ein kräftigeres, leicht rauchiges Aroma.
Sauerkraut ohne Apfel
Du kannst den Apfel weglassen und stattdessen etwas mehr Zucker verwenden. Beginne mit einem halben Teelöffel und schmecke das Kraut anschließend ab.
Mit Weißwein
Für ein kräftigeres Aroma kannst du einen Teil der Gemüsebrühe durch trockenen Weißwein ersetzen. Lass den Wein kurz einkochen, bevor du die restliche Brühe hinzugibst.
Vegetarische Variante
Das Sauerkraut schmeckt auch mit vegetarischen oder veganen Bratwürsteln. Bereite die Würstel dabei nach den Angaben auf der Verpackung zu und verwende Pflanzenöl statt Butter.
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Bratwürstel mit Sauerkraut vorbereiten
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Das Sauerkraut kannst du bereits am Vortag vollständig zubereiten. Über Nacht ziehen die Gewürze besonders gut durch und das Kraut schmeckt am nächsten Tag oft noch aromatischer.
Die Bratwürstel würde ich erst kurz vor dem Essen braten. So bleiben sie außen schön knusprig und innen saftig.
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Aufbewahren und Aufwärmen
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Lass übrig gebliebene Bratwürstel und das Sauerkraut möglichst rasch abkühlen und bewahre beides in gut verschlossenen Behältern im Kühlschrank auf. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, Essensreste innerhalb von zwei bis drei Tagen zu verbrauchen und sie innerhalb weniger Stunden auf unter 7 °C abzukühlen.
Das Sauerkraut kannst du in einem Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Gib bei Bedarf einen kleinen Schuss Gemüsebrühe oder Wasser dazu, damit es nicht anbrennt.
Die Bratwürstel lassen sich in der Pfanne, im Backofen oder in der Mikrowelle aufwärmen. Achte darauf, dass sie auch im Inneren vollständig heiß werden.
Sauerkraut und Bratwürstel können grundsätzlich eingefroren werden. Am besten frierst du sie getrennt und portionsweise ein. Im Tiefkühlfach halten sie sich etwa zwei bis drei Monate. Nach dem Auftauen können die Würstel etwas weicher sein, geschmacklich sind sie aber weiterhin gut.
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Danis Tipps zum Rezept
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- Brate die Bratwürstel nur bei mittlerer Hitze. So werden sie rundherum goldbraun, ohne außen zu verbrennen.
- Stich die Würstel nicht ein, damit kein Fleischsaft austritt und sie innen schön saftig bleiben.
- Probiere das Sauerkraut vor der Zubereitung. Ist es sehr sauer, kannst du es kurz abspülen und gut abtropfen lassen.
- Der geriebene Apfel sorgt für eine milde, natürliche Süße. Je nach Säure des Sauerkrauts kannst du den zusätzlichen Zucker reduzieren oder ganz weglassen.
- Würze erst zum Schluss mit Salz, da Sauerkraut, Gemüsebrühe und Bratwürstel bereits einiges an Salz enthalten können.
- Bereite das Sauerkraut gerne schon am Vortag zu. Gut durchgezogen schmeckt es am nächsten Tag oft sogar noch aromatischer.
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FAQ – Häufige Fragen zu Bratwürsteln mit Sauerkraut
Muss man Sauerkraut vor der Zubereitung abspülen?
Nein, mildes Sauerkraut musst du nicht abspülen. Schmeckt es sehr sauer, kannst du es kurz mit kaltem Wasser abspülen und anschließend gut abtropfen lassen. Bedenke jedoch, dass dadurch auch ein Teil des typischen Aromas verloren geht.
Warum kommt ein Apfel ins Sauerkraut?
Der Apfel bringt eine natürliche, fruchtige Süße mit und gleicht die Säure des Sauerkrauts aus. Dadurch schmeckt das Kraut milder und harmonischer.
Welche Bratwürstel eignen sich am besten?
Du kannst feine oder grobe Bratwürstel aus Schweinefleisch, Rindfleisch oder Geflügel verwenden. Auch vegetarische Bratwürstel passen gut dazu. Wichtig ist, die jeweilige Zubereitungsempfehlung auf der Verpackung zu beachten.
Warum platzen Bratwürstel beim Braten auf?
Meistens ist die Pfanne zu heiß. Brate die Würstel bei mittlerer Temperatur und wende sie regelmäßig. Du solltest sie außerdem nicht einstechen, da sonst Flüssigkeit austritt und die Würstel trocken werden können.
Kann man das Gericht am Vortag vorbereiten?
Das Sauerkraut kannst du sehr gut am Vortag kochen und im Kühlschrank aufbewahren. Die Bratwürstel schmecken am besten, wenn du sie frisch vor dem Servieren brätst.
Wie lange halten Bratwürstel mit Sauerkraut im Kühlschrank?
Gut gekühlt und luftdicht verpackt solltest du die Reste innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Beim erneuten Erwärmen müssen die Bratwürstel und das Sauerkraut vollständig durcherhitzt werden.
Kann man Bratwürstel mit Sauerkraut einfrieren?
Ja, sowohl die gebratenen Würstel als auch das gekochte Sauerkraut können eingefroren werden. Für eine bessere Qualität solltest du beide Bestandteile getrennt verpacken und innerhalb von etwa zwei bis drei Monaten verbrauchen.
Wie wird Sauerkraut weniger sauer?
Ein geriebener Apfel, eine kleine Prise Zucker oder etwas mehr Gemüsebrühe mildern die Säure. Ist das Sauerkraut besonders kräftig, kannst du es vor der Zubereitung kurz abspülen.
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Fazit:
Bratwürstel mit Sauerkraut sind ein unkompliziertes Wohlfühlgericht, das mit wenigen Zutaten wunderbar herzhaft schmeckt. Der geriebene Apfel macht das Sauerkraut angenehm mild, während Kümmel, Lorbeer und Wacholder für das klassische Aroma sorgen.
Ob mit Erdäpfelpüree, Salzkartoffeln oder einer Scheibe Bauernbrot: Dieses einfache Gericht lässt sich ganz nach deinem Geschmack servieren und auch sehr gut vorbereiten. Perfekt, wenn du ohne viel Aufwand eine wärmende und sättigende Mahlzeit auf den Tisch bringen möchtest.
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Quellen und weiterführende Informationen
- Bundeszentrum für Ernährung: Gemüse erntefrisch fermentieren
- Bundesinstitut für Risikobewertung: Fragen und Antworten zum Schutz vor Infektionen mit Salmonellen
- Bundesinstitut für Risikobewertung: Korrektes Kühlen von Lebensmitteln im Privathaushalt
Stand der Quellen: August 2026
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Bratwürstel mit Sauerkraut
Zutaten
- 8 Bratwürstel
- 500 g Sauerkraut
- 1 Zwiebel
- 1 kleiner Apfel
- 1 EL Butter oder Pflanzenöl
- 150 ml Gemüsebrühe
- 1 Lorbeerblatt
- ½ TL Kümmel ganz oder gemahlen
- 3 Wacholderbeeren
- ½ TL Zucker
- Salz und Pfeffer
- 1 EL Pflanzenöl zum Braten
- 1 TL mittelscharfer Senf optional
Anleitungen
- Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Apfel schälen, entkernen und grob raspeln.
- Butter oder Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen. Den geraspelten Apfel hinzufügen und kurz mitbraten.
- Das Sauerkraut etwas auseinanderzupfen und gemeinsam mit Gemüsebrühe, Lorbeerblatt, Kümmel, Wacholderbeeren und Zucker in den Topf geben.
- Alles gut vermischen und zugedeckt etwa 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf noch etwas Brühe oder Wasser ergänzen.
- Währenddessen das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Bratwürstel bei mittlerer Hitze rundherum etwa 8 bis 10 Minuten goldbraun braten. Dabei regelmäßig wenden und die Würstel nicht einstechen, damit sie saftig bleiben.
- Das Sauerkraut mit Salz, Pfeffer und nach Wunsch etwas Senf abschmecken. Lorbeerblatt und Wacholderbeeren entfernen.
- Die Bratwürstel gemeinsam mit dem warmen Sauerkraut anrichten.
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